Test: Welcher Crosstrainer passt zu mir?

Was ist beim Kauf eines Crosstrainers zu beachten?

Crosstrainer Test 2014Technische Details – Technisch gesehen sind bei der Wahl des richtigen Crosstrainers vor allem die Schwungmasse, die Widerstandsstufen und die Trainingsprogramme entscheidend.

  • Schwungmasse: sorgt für ein rundes und ausgewogenes Tretgefühl beim Training. Allgemein kann man davon ausgehen, dass die Tretbewegung sich bei hoher Schwungmasse gleichmäßiger anfühlt. Sie sollte auf keinen Fall eine Grenze von 5 kg unterschreiten. Das Gerät auf Platz 1 bietet mit 12 kg das höchste Gewicht unserer Top 3.
  • Widerstandsstufen: lassen sich manuell verstellen und bestimmen die Intensität des Trainings. Je mehr Stufen, desto individueller lässt sich das Training auf die eigenen Bedürfnisse einstellen. Idealerweise sind mindestens 10 Widerstandsstufen verfügbar. Auch hier steht unser Modell auf Platz 1 mit 32 Widerstandsstufen ganze vorne.
  • Trainingsprogramme: sorgen für neue Herausforderungen und Motivation. Ein Crosstrainer sollte nicht zu wenig Programme enthalten, um ein abwechslungsreiches Training zu ermöglichen. Mit ganzen 12 Trainingsprogrammen bietet unser Crosstrainer auf Platz 2 die größte Vielfalt.

Mobilität vs. Stabilität – Beim Kauf eines Crosstrainers für zu Hause muss man bedenken, dass dieser nicht nur viel Platz einnimmt, sondern auch meist sehr schwer und robust ist. Dafür haben viele Modelle integrierte Transportrollen. So kann das Gerät zu bestimmten Zwecken beiseite geräumt werden. Von leichteren Geräten unter 30 kg sollte man lieber die Finger lassen, da diese schneller verschleißen und nicht genug Stabilität für ein intensives Training bieten: Hier besteht akute Unfallgefahr. Besonders große und schwere Personen sollten ein möglichst stabiles Gerät mit einem Eigengewicht von mindestens 50 kg wählen. Bei der Auswahl eines geeigneten Standortes innerhalb der Wohnung muss darüber hinaus für einen Stromanschluss gesorgt werden.

Zubehör – Bei den meisten Crosstrainern werden ausführliche Aufbauanleitungen und Werkzeug zur Montage mitgeliefert. Wer handwerklich nicht so geschickt ist, sollte sich Zusatzwerkzeug und eventuell einen Mithelfer zum Aufbau besorgen. Als besonderes Zubehör bieten einige Hersteller, abgesehen von den integrierten Handsensoren, Brustgurte zur kabellosen Pulsmessung. Für Profis, die gerne zu jeder Zeit ihren Puls bestimmen, ein absolutes Muss. Für den Hobbysportler sind die Handsensoren jedoch vollkommen ausreichend. Ein Pulsgurt ist nur bei unserem Platz 1 und 2 im Lieferumfang enthalten, Platz 3 müsste auf Wunsch mit diesem Zubehör nachgerüstet werden.

© Ljupco Smokovski – Fotolia.com